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Go East Sommer

Die alte und die neue Seidenstraße


“Alte Kochkunst und neue Kulturtechniken”

Sommerschule an der Weltsprachenuniversität

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Eine Abenteuerreise – der anderen Art. Wollen Sie in die Vergangenheit von 1001 Nacht reisen? Moscheen und Medresen? Märchen und Moderne? Handwerk, Kochen und Kunst wie zu Aladins Zeiten? Das Ferganatal – mit seiner reichhaltigen Geschichte? Und wollen Sie auch die Gegenwart kennenlernen? Taschkent bei Nacht? Junge Studierende und Fachleute, die ihr Land voranbringen wollen und neugierig sind auf die Welt? Wir laden Sie nach Usbekistan ein. Usbekische Märchen, Moscheen und Medresen, Sprache und Politik, alte Kochkunst und handwerkliche Kleinstbetriebe, Kunst des Orients …  und vieles mehr.


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Usbekistan ist das Land der Seidenstraße. Hier treffen sich Kunst, Kultur und Handel seit der Antike. In den letzten Jahren erwacht aufgrund der chinesischen Politik der “neuen” Seidenstraße das Interesse der westlichen Staaten an den Ländern Zentralasiens.


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Der Chorsu-Basar ist ein Basar in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Er befindet sich in einem türkisen Kuppelbau im Zentrum der Stadt.

Der Chorsu-Basar gilt als einer der ältesten Basare Zentralasiens. Er war

jahrhundertelang einer der wichtigsten Handelsorte entlang der Seidenstraße und profitierte dabei vor allem von seiner Lage an der Kreuzung von vier wichtigen Handelsstraßen. Früher war der Markt nach den angebotenen Produkten gegliedert, heutzutage ist diese Ordnung weitestgehend aufgehoben.

Auf dem Chorsu-Basar wird eine große Vielzahl von Waren angeboten. Schwerpunkte sind dabei:

Früchte (getrocknete Früchte, Melonen, Äpfel, Birnen, Pfirsiche)

Nüsse (Walnüsse, Pistazien, Mandeln)

Gewürze (Pfeffer, Kardamom, Kreuzkümmel)

Kunsthandwerk

Der Basar erstreckt sich heute über zwei Etagen des zentralen Kuppelbaus und das umliegende Gelände.


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Der Bundespräsident Steinmeier und seine Frau waren auch schon hier und haben Usbekistan in 2019 besucht.


Wir möchten Sie einladen, mit uns zusammen die usbekische Kultur und Tradition zu erforschen. Wir hoffen auf eine gemeinsame Zusammenarbeit und eine gemeinsame Zukunft.


 

WANN:

14.9.2020 – 27.9.2020

WER:

Deutsche und internationale Studierende aus Deutschland aller Fachrichtungen (Beherrschung der deutschen Sprache ist Voraussetzung. Das Seminar wird in deutscher Sprache gehalten.)

WO:

Usbekistan. Taschkent. Uzbekistan State University of World Languages. Exkursion in das Ferganatal

WAS:

Usbekistan ist das Land der Seidenstraße. Hier treffen sich Kunst, Kultur und Handel seit der Antike. In den letzten Jahren erwacht aufgrund der chinesischen Politik der “neuen” Seidenstraße das Interesse der westlichen Staaten an den Ländern Zentralasiens. Der Bundespräsident Steinmeier und seine Frau waren auch schon hier und haben Usbekistan in 2019 besucht. Usbekistan Samarkand, Buchara, Chiva, Taschkent … Namen wie aus 1001 Nacht – und das Ferganatal – das Zentrum der alten Seidenstraße mit seiner reichhaltigen Kultur und Geschichte. Dies alles und noch viel mehr möchten Ihnen die jungen Studierenden der USWLU zeigen und gleichzeitig den Kontakt zur westlichen Welt auf dem Weg der alten Seidenstraße neu aufleben lassen.

Wir möchten Sie einladen, mit uns zusammen die usbekische Kultur und Tradition zu erforschen. Wir hoffen auf eine gemeinsame Zusammenarbeit und eine gemeinsame Zukunft.

Inhalt der Sommerschule soll sein: Kultur und Geschichte Usbekistans. Sprache und Kommunikation. Kochen und Kleinbetriebe im lebensmittelverarbeitenden Bereich (oft Frauen). Agrarwirtschaft und Handwerk. Und nicht nur der Handel seit der Antike zwischen China und Europa verlief durch die Städte und auf den Straßen Usbekistans. Auch die zukünftige Wirtschaft wird diese Wege benutzen Wir möchten mit der Sommerschule viele verschiedene Fachrichtungen ansprechen: Interkulturelle Kommunikation, Zentralasienstudien, Sprach-und Literaturwissenschaften, Ethnologie, Geographie und Wirtschaft mit Schwerpunkt Entwicklungsländerstudien, Soziologie, Gender Studies,  Agrarwissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Nahrungsmittelchemie,  Ökotrophologie, Tourismus, BWL, VWL …  u.a.m.

Durch das Kennenlernen traditioneller und andersartiger Techniken der Lebensmittelverarbeitung können diese Fächer neue Ideen für ihr Fach bekommen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Besuch und die aktive Beteiligung an den traditionellen lebensmittelverarbeitenden Handwerken und Koch- oder Backstätten. Das ist eine Besonderheit. Die theoretischen Seminare zu Geschichte, Kultur und Wirtschaft ergänzen den praktischen Teil der Sommerschule. Die Mitarbeit in den Kleinstbetrieben ist eine ganz neue Erfahrung für die Studierenden aus Deutschland. Wir wollen in diesem Kurs folgende Handwerke und Kleinstbetriebe (meistens Familien- oder Frauenmanufakturen) im lebensmittelverarbeitenden Bereich vorstellen. Zu diesen Techniken gehören: traditionelle Backtechnik im Tandirofen, Samsazubereitung – Teigtaschen als Vorspeise und Snack, Kurut – getrockneter Joghurt als Konservierungsmöglichkeit für Joghurt, Plov-Zubereitung und Tradition – auf Märkten werden vorgefertigte Zutaten angeboten, daneben sind die Plov-Küchen für große Veranstaltungen von Bedeutung.

Wir finden, dass das etwas ganz Besonderes in unserem Land ist.

Ein weiterer Teil ist die Exkursion in das Ferganatal, der sogenannten Korn- und Obstkammer Usbekistans. Gleichzeitig kann man in diesem Tal die Geschichte Zentralasiens von der Frühzeit bis in die Gegenwart studieren. Ein Besuch der Stadt Kokand ist ebenfalls vorgesehen. Interessant ist in Kokand das Entdecken der ehemaligen deutschsprachigen Bevölkerung im Rahmen der Industrialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Ein Sprachkurs für Anfänger vervollständigt das Angebot und ermöglicht den Studierenden erste selbständige Schritte in der Landessprache zu unternehmen.

Konkrete Inhaltspunkte:

  1. Besuch, Kennenlernen und „Praktikum“ in Kleinbetrieben in der Lebensmittelverarbeitung. Zuerst wird theoretisch erklärt und dann wird konkret mitgearbeitet.
  2. Usbekisch-Unterricht
  3. Vorträge zu Wirtschaft, Geschichte, Sprache und Kultur und Sprachunterricht Usbekisch.
  4. Abendprogramm und Exkursion in das Ferganatal.

WIE:

Begleitet werden Sie, die deutschsprachigen Studierenden, von uns, den Studenten/innen der Germanistik im Buddy-System. Es werden Gruppen gebildet. Jeweils zwei Studierende im Wechsel betreuen 2-3 Studierende und begleiten diese zu den verschiedenen Aktivitäten – vor allem zu den Kleinbetrieben – und wir übersetzen für Sie, damit Sie auch alles verstehen und die Handgriffe richtig ausführen können. Wir  begleiten auch bei den Seminaren und Vorlesungen und zeigen die Universität und ihre Einrichtungen, wir begleiten bei den kulturellen und sozialen Aktivitäten am Abend oder Wochenende. Das Besondere an diesem System ist, dass es einen intensiven Kontakt zwischen den usbekischen und deutschsprachigen Studierenden gibt und wir hoffen, dass sich dieser Kontakt auch nach der Sommerschule fortsetzt.

Kosten:

850 Euro Kursgebühr. Zu den weiteren Kosten und zum Stipendium – bitte die DAAD-Seite lesen.

Kontakt:

Dilshoda : diliw9070@gmail.com   

Shakhlo : ikramovashakhlo@gmail.com

Mirhamid : mirhamid1995@gmail.com 

Kontakt in Deutschland: Dr. Beate Rattay-Förstl (Dozentin für Germanistik und interkulturelle Kommunikation, München) beaterattay@yahoo.de